Phone +49 30 390 88 183|kontakt@anzeigendaten.de

Der index
Stellenmarkt-Ticker
vom 09.11. bis 22.11.2020

Kategorien: Stellenmarkt | 26. November 2020

Zurück zu allen Artikeln

Paketzusteller gesucht: 34 Prozent mehr Stellen als im Vorjahr

Die Black Week ist gestartet – und in diesem Jahr sind Schnäppchenjäger vor allem online unterwegs. Auch in den nächsten Wochen werden die Bestellungen von Weihnachtsgeschenken noch deutlich zunehmen. Ein deutlicher Anstieg an Paketen ist bereits vorprogrammiert.

Aus diesem Grund ist es wieder Zeit für ein Update über die Verkehr- und Logistikbranche: Wie hoch ist die Nachfrage nach Lagerfachkräften, Paketzulieferer*innen und Co. derzeit?

Dazu werfen wir in diesem Stellenmarkt-Ticker einen Blick auf die Unterbranchen und die Bundesländer: Wie viele Jobangebote werden in Print- und Online-Medien in der Branche inseriert und wie viel wird in diese Anzeigen investiert? Außerdem zeigen wir die Top 5 Unternehmen der vergangenen zwei Wochen in der Logistikbranche, die am meisten Stellen ausschrieben.

Besonders spannend für Ihre Akquise: Wie in jedem Update zeigt Ihnen unsere interaktive Karte, in welchen Stadt- und Landkreisen Unternehmen die meisten kostenpflichtigen Stellenanzeigen schalten.

Die Gesamtentwicklung:

Vom 09.11. bis 22.11. schrieben 86.377 Firmen insgesamt 404.827 Stellen aus. Das Bruttoinvestment in Stellenanzeigen betrug über 107,8 Millionen Euro.
In der Branche Verkehr und Lagerei wurden in den vergangenen beiden Wochen 13.643 Jobangebote von 3.002 Firmen veröffentlicht. Investiert wurden rund 5,6 Millionen Euro für Stelleninserate in diesem Bereich, deutlich mehr als noch vor zwei Wochen.

Unsere Studie zum Fachkräftemangel in Deutschland 2020

Erfahren Sie, wie sich die Corona-Pandemie auf das Jobangebot und den Fachkräftemangel ausgewirkt hat.

Zur Studie

Paket- und Lieferdienste
jetzt gefragter denn je

Im Bereich Lagerei wurden in den vergangenen zwei Wochen fast 8.000 Jobs von 1.680 Unternehmen inseriert, investiert wurden mehr als 3,6 Millionen Euro in die Stelleninserate. Gesucht werden neben Lagerfachkräften und –helfer*innen, Kommissionierer*innen, Staplerfahrer*innen und Verpacker*innen auch Fachkräfte, die im Hintergrund die Logistik- und Lagerprozesse planen und organisieren, wie beispielsweise IT’ler*innen, Sachbearbeiter*innen, Mitarbeiter*innen in der Buchhaltung und im Rechnungswesen sowie technische Fachkräfte.

Der Bereich Landverkehr nimmt mit mehr als 7.100 Jobs den zweiten Platz innerhalb der Gesamtbranche ein. Es wurden vor allem Stellen für Fahrer*innen im Nah- und Fernverkehr und für Gütertransporte ausgeschrieben.

Die Unterbranche Post-, Kurier- und Expressdienst ist der klare Gewinner der vergangenen zwei Wochen: Insgesamt wurden knapp 3.000 Jobs in diesem Bereich veröffentlicht. Das entspricht einer Steigerung des Angebots von 34,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch das Budget für Stellenanzeigen hat sich verdoppelt.

Jedes Jahr zu Weihnachten verstärken Postunternehmen ihre Teams, um dem vorweihnachtlichen Paketaufkommen zu trotzen. Doch in diesem Jahr wartet noch einmal besonders viel Arbeit auf die Zusteller*innen, da ein Großteil der Weihnachtsgeschenke online gekauft wird.

Die Luftfahrt-Branche steckt währenddessen aufgrund von Reisebeschränkungen weiter in der Krise (ein Drittel weniger Jobangebote als im Vorjahr), jedoch wurden in den zwei Wochen rund 420 Jobs inseriert. Das Bruttoinvestment betrug zwei Prozent an der gesamten Branche.

In der Schifffahrt wurden knapp 100 Jobs von 42 Unternehmen ausgeschrieben.

Jobs Vekehr & Lagerei
Umsatz Verkehr & Lagerei

Grosse Nachfrage
in Stadtstaaten

Fachkräfte und Helfer*innen in der Logistikbranche sind derzeit stark gefragt, doch wo werden die meisten Fachkräfte gesucht? Und wo wird am meisten investiert, um offene Stellen zu besetzen?
Die Grafik zeigt, wie viele kostenpflichtige Jobangebote je Bundesland in der Verkehr- und Lagereibranche veröffentlicht und wie viel durchschnittlich für die Besetzung eines Jobs ausgegeben wurde.

In den beiden größten Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen wurden mit mehr als 1.500 Jobs die meisten Angebote ausgeschrieben. Auch der Gesamtumsatz an Stellenanzeigen ist mit jeweils über 910.500 Euro am höchsten.

Betrachtet man jedoch das Verhältnis von Jobangebot und Umsatz, zeigt sich ein anderes Bild. In Hamburg (690 Euro) und Berlin (658 Euro) werden am meisten pro veröffentlichtes Jobangebot ausgegeben. Den dritten und vierten Platz belegen Hessen (616 Euro) und Bremen (616 Euro). Ebenfalls mehr als 600 Euro je Position wird in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Sachen bezahlt.

Bundesländer

Die Top 5
Unternehmen

Werfen wir nun noch einen Blick auf die Top 5 Unternehmen aus der Branche Verkehr und Lagerei.

Als Betreiberin des größten Schienennetzes Deutschlands belegt die Deutsche Bahn AG mit knapp 3.100 Jobs in zwei Wochen den ersten Platz. Gesucht wurden neben Fachkräften aus Transport- und Logistikbereichen verstärkt technische Mitarbeiter*innen und IT-Fachkräfte.

Den zweiten und vierten Platz belegen die Postunternehmen Deutsche Post AG mit 567 Jobs und UPS Deutschland Inc. mit 454 Jobs. Nicht nur die Paketlieferung nimmt zu, auch Essensbestellungen werden verstärkt aufgegeben. Lieferando.de/Takeaway.com suchte vom 09.11. bis 22.11. 548 neue Mitarbeiter*innen.

Amazon EU SARL veröffentlichte 370 und belegt damit den fünften Platz.

Die Top 5 Unternehmen:

1. Deutsche Bahn – 3.095 Jobs
2. Deutsche Post AG – 567 Jobs
3. Lieferando.de/Takeaway.com – 548 Jobs
4. UPS Deutschland Inc. – 454 Jobs
5. Amazon EU SARL – 370 Jobs

Wo wird aktuell
in die Mitarbeiter-
suche investiert?

Stellenmarkt vom 09.11. bis 22.11.2020 nach Stadt- und Landkreisen

Wer kostenpflichtige Stellenanzeigen schaltet, hat besonders hohen Personalbedarf und ist auch bereit, in die Personalgewinnung zu investieren. Besonders viele Stellenanzeigen wurden von Unternehmen in den Metropolregionen veröffentlicht, neben Berlin, Hamburg und Hannover zum Beispiel auch im Rhein-Neckar- und Main-Taunus-Kreis.
Die Jobbörse Indeed wurde nicht betrachtet.

Bewegen Sie die Maus über den Landkreis und Ihnen wird angezeigt, wie viele Firmen wie viele Stellenanzeigen kostenpflichtig inserierten.

Wo wird aktuell
in die Mitarbeiter-
suche investiert?

Stellenmarkt vom 09.11. bis 22.11.2020 nach Stadt- und Landkreisen

Wer kostenpflichtige Stellenanzeigen schaltet, hat besonders hohen Personalbedarf und ist auch bereit, in die Personalgewinnung zu investieren. Besonders viele Stellenanzeigen wurden von Unternehmen in den Metropolregionen veröffentlicht, neben Berlin, Hamburg und Hannover zum Beispiel auch im Rhein-Neckar- und Main-Taunus-Kreis.
Die Jobbörse Indeed wurde nicht betrachtet.

Bewegen Sie die Maus über den Landkreis und Ihnen wird angezeigt, wie viele Firmen wie viele Stellenanzeigen kostenpflichtig inserierten.

Interesse an weiteren
Daten zum Stellenmarkt?

Sie möchten noch genauer wissen, wie sich der Stellenmarkt aktuell entwickelt und was sich zum Beispiel in bestimmten Regionen, Arbeitsbereichen und Branchen tut?

Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Evgeniya KozachenkoEvgeniya Kozachenko
Senior Analyst / Teamleitung Marktforschung

e.kozachenko@index.de

+49 30 390 88 – 403

Interesse an weiteren
Daten zum Stellenmarkt?

Sie möchten noch genauer wissen, wie sich der Stellenmarkt aktuell entwickelt und was sich zum Beispiel in bestimmten Regionen, Arbeitsbereichen und Branchen tut?

Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Evgeniya KozachenkoEvgeniya Kozachenko
Senior Analyst / Teamleitung Marktforschung

e.kozachenko@index.de

+49 30 390 88 – 403

Zurück zu allen Artikeln

die Neuesten Artikel
Das könnte Sie
auch interessieren

Aktuelles: Mehr soziale Berufe ausgeschrieben als noch vor einem Jahr

In den vergangenen Wochen zeigte sich besonders die Berufsgruppe Gesundheit, Medizin und Soziales krisenfest: während in allen anderen Bereichen das Jobangebot abgenommen hat, konnten vor allem medizinische Fachkräfte von einer durchweg positiven Entwicklung auf dem Jobmarkt profitieren. In den letzten zwei Wochen hat nun auch das Jobangebot für soziale Fachkräfte deutlich zugenommen, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in das Angebot um rund 23 Prozent gestiegen.

BILDQUELLEN Headerbild und Beitragsbild: pexels.com, Norma Mortenson